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Confiserie Reber
Lis & Laurent Perriraz
Vordergasse 21
CH-8200 Schaffhausen
Tel. +41 52 625 41 71
Fax +41 52 625 41 95
Filiale im Bahnhof
CH-8200 Schaffhausen
Tel. +41 52 625 41 00
info@schaffhauserzungen.ch |
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20 Jahre Lis & Laurent Perriraz
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Confiserie Reber: Mit Tradition in die Zukunft
Vor zwanzig Jahren haben Lis und Laurent Perriraz die traditionsreiche Confiserie an der Vordergasse übernommen. Dank zielstrebigen Investitionen und steten Innovationen präsentiert sich das Unternehmen heute erfolgreicher denn je. Von Conradin Leeser
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Gemessen an anderen Berufen, ist die Konditorenkunst eine relativ junge, mit Blick auf Schaffhausen darf sie sich allerdings dennoch bereits einer langen Tradition rühmen: geprägt nicht zuletzt von den vor mehr als einem Jahrhundert ins Leben gerufenen Schaffhauser Zungen. Das 1896 durch Johann Reber-Hüsler erschaffene, bereits sechs Jahre später durch das Eidgenössische Amt für geistiges Eigentum geschützte und bis heute höchst beliebte Mandel-Haselnuss-Gebäck konnte nicht nur Erfolge weit über die Landesgrenzen hinaus verbuchen, nein, es war auch Grundstein für das bis heute andauernde Gedeihen der Confiserie Reber: Seit 1864 besteht an heutiger Lage an der Vordergasse 21 eine Konditorei, mit der Übergabe von Tobias Hurter-Wolf an Johann Reber-Hüsler im Jahre 1896 fortan unter der Marke der Konditorendynastie Reber.
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Voller Tatendrang an Neues
Dass das junge Ehepaar bei der Übernahme fachliche, nicht aber unternehmerische Erfahrung mitbrachte, erwies sich nicht etwa als verhängnisvolles Manko, vielmehr darf die Tatsache heute rückblickend als Chance und Triebfeder zu originellen Neuschöpfungen gewertet werden: Im Laufe der letzten 20 Jahre lancierten Lis und Laurent Perriraz – nebst dem Um- und Ausbau der Geschäftsräumlichkeiten – etliche Produktneuheiten, unter anderem aussergewöhnliche Pralinékreationen und mundgerechte Schaffhauser Zungen, «Les Petites». Perriraz, selbst Sohn eines Neuenburger Confiseurs, erlangte bei renommierten Confiserien in Bern, Zürich und Zug das Rüstzeug zum Konditor-Confiseur, seine Frau Lis meisterte den Einstieg in den Confiseriebereich als Verkäuferin bei Sprüngli in Zürich. Durch anspruchsvolle Zusatzausbildungen – Lis Perriraz absolvierte den Lehrmeisterkurs als Grundlage zur Lehrlingsausbildung, Laurent Perriraz die Meisterprüfung zum eidg. dipl. Konditor-Confiseur – schuf sich das Ehepaar die erweiterte Grundlage zur Ausdehnung der Geschäftstätigkeit.
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Dank stetem Ausbau in die Zukunft
«Wir haben immer schon viel investiert ins Haus und ins Geschäft allgemein», erklärt Lis Perriraz und nimmt damit Bezug auf die zwischen 1991 und 2002 in mehreren Etappen vollzogenen Erweiterungen: Wurde zu Beginn der neunziger Jahre zuerst die Backstube aufwendig erneuert, so folgte 1993 dann der umfangreiche Umbau des Ladengeschäfts wie auch des Cafés. Trotz anfänglicher Skepsis seitens der Kundschaft gegenüber den Umbauplänen geniessen die realisierten Neuerungen heute breite Akzeptanz – nicht zuletzt auch aufgrund des Angebotsausbaus, den diese mit sich brachten. Der bislang letzte, finale Ausbauschritt erfolgte im Rahmen der Umgestaltung des Bahnhofs Schaffhausen: Am 27. September 2002 durften Lis und Laurent Perriraz ihre neue Filiale im Bahnhof eröffnen, deren Angebot zwar mit jenem des Hauptgeschäfts an der Vordergasse identisch ist, der Kundschaft allerdings auch an Sonn- und Feiertagen zur Verfügung steht. «Die Eröffnung der Filiale am Bahnhof war die richtige Entscheidung», sind sich die Patrons einig.
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Qualität verpflichtet
Dass sich seit der Gründung der Confiserie Reber vor beinahe 150 Jahren einiges verändert hat, wird nicht nur bei einem Augenschein in der Lokalität, sondern auch mit Blick auf die Kennzahlen klar: Verrichtete Tobias Hurter-Wolf anno dazumal einen Grossteil der anfallenden Arbeit eigenhändig, so beschäftigen Lis und Laurent Perriraz heute 32 Mitarbeiter – darunter 4 Lehrlinge. Bei aller Veränderung: Der Anspruch hoher Qualität ist geblieben. Handarbeit, hochwertige Rohstoffe, frische Produkte ohne Konservierungsmittel – für das Ehepaar Perriraz selbstverständlich. «Was bei uns konsumiert wird, wird auch bei uns gemacht», so Laurent Perriraz abschliessend.
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