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Confiserie Reber
Lis & Laurent Perriraz
Vordergasse 21
CH-8200 Schaffhausen
Tel. +41 52 625 41 71
Fax +41 52 625 41 95


Filiale im Bahnhof
CH-8200 Schaffhausen
Tel. +41 52 625 41 00

info@schaffhauserzungen.ch
 

Film über die Confiserie Reber
 
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«Auch in Zukunft Neuigkeiten lancieren»
 

Trotz immer hektischerer und anspruchsvollerer Arbeit sind sich Lis und Laurent Perriraz einig:
«Es hat sich gelohnt.» Von Conradin Leeser


Lis und Laurent Perriraz, Sie haben die Confiserie Reber vor zwanzig Jahren übernommen: Wie fällt Ihre Bilanz nach zwei Jahrzehnten Confiseriebetrieb in Schaffhausen aus?

Laurent Perriraz: Sicherlich positiv. Zwar erbrachte man in den letzten zwanzig Jahren viele anstrengende Arbeitsstunden, die Preise für Rohstoffe stiegen stetig, und auch die Büroarbeit nahm überdurchschnittlich zu, gerade im Bereich der Offertstellung. Insgesamt überwiegen aber ganz klar die positiven Aspekte.

Lis Perriraz: Aus meiner Sicht wurde in den letzten Jahren alles wesentlich hektischer und kurzfristiger, anspruchsvoll war die Tätigkeit für uns aber schon immer: Gerade wenn man nebst dem Geschäft noch zwei Kinder grosszieht, ist es natürlich nicht immer einfach, alles unter einen Hut zu bringen. Ganz klar positiv geht für uns aber die Eröffnung der Filiale am Bahnhof in die Geschichte ein – das war die richtige Entscheidung.


Die Confiserie Reber gehört zu Schaffhausen wie der Munot. Wie schwierig war es für Sie als Nichtschaffhauser, das Geschäft unter diesen Bedingungen zu übernehmen?

Laurent Perriraz: Am Anfang war das schon nicht so einfach ...

Lis Perriraz: Eine gewisse Skepsis war ganz klar zu spüren, gewisse Kunden mussten sich erst an uns gewöhnen. Nach dem Umbau von 1993 änderte sich das dann aber schnell, dank den Kindern und der Mitgliedschaft in Vereinen waren wir zu diesem Zeitpunkt aber auch sonst schon gut integriert.


Wie wichtig sind die Mitarbeiter für das erfolgreiche Bestehen einer Confiserie im heutigen Umfeld?

Lis Perriraz: Würde die Qualität nicht stimmen – sowohl bei den Produkten als auch gegenüber dem Kunden –, könnten wir gleich zusammenpacken. Ob die Qualität stimmt, hängt allerdings massgeblich vom Personal ab, sowohl in der Backstube als auch im Café – da muss es eben zwischen den Arbeitnehmern und auch im Zusammenspiel mit uns stimmen. Das Persönliche hat in den letzten Jahren ganz allgemein gewonnen und wurde immer wichtiger.

Laurent Perriraz: Es ist das A und O im Geschäft, dass wir wissen, dass es auch ohne uns laufen würde. Dazu muss es persönlich stimmen, nicht zuletzt auch deswegen, weil unsere Mitarbeiter einen Grossteil ihrer Zeit im Betrieb verbringen. Der Betrieb soll für unsere Mitarbeiter nebst dem privaten ein zweites intaktes Umfeld bilden.


Sie haben das Geschäft in den letzten Jahren aufwendig aus- und umgebaut: Sind Sie nun wunschlos glücklich, oder stehen weitere Ausbauschritte an?

Laurent Perriraz: In Planung ist noch nichts, aber der Gedanke an die Realisierung von etwas Neuem ist natürlich da.

Lis Perriraz: Tatsache ist, dass der Umbau nun schon 16 Jahre her ist – das ruft natürlich nach einer Renovation. Aber wir gehen die Sache Schritt für Schritt an.


Seit zwanzig Jahren stehen Sie an der unteren Vordergasse im Einsatz, mögliche weitere 20 Jahre stehen an: Mit welchen Erwartungen blicken Sie in die Zukunft?

Laurent Perriraz: Ganz bestimmt möchten wir unsere hohe Qualität beibehalten respektive ausbauen, das steht an oberster Stelle. Das umfasst einerseits natürlich feinste Rohmaterialien, gleichzeitig aber auch eine super Bedienung und den persönlichen Kontakt zum Kunden. Darüber hinaus möchten wir aber auch in Zukunft immer wieder Neuigkeiten lancieren.

Lis Perriraz: Das bedingt natürlich, dass wir beide gesund bleiben, denn für jemanden allein wäre es schlicht und einfach zu viel. Wie sich äussere Einflüsse – wie die Position der Altstadt – entwickeln werden, das ist bei unseren Zukunftsprognosen allerdings natürlich nicht abschätzbar.


Sie haben zwei Kinder: Interessiert sich der Nachwuchs für eine Karriere in den Fussstapfen seiner Eltern, oder ist die Nachfolgeregelung noch kein Thema?

Lis Perriraz: Ich denke, das ist heute noch zu früh. Sicherlich wäre es super, wenn die Kinder das Geschäft weiterführten, dieser Entschluss muss allerdings absolut freiwillig sein – der Anstoss muss von den Kindern kommen.

Laurent Perriraz: Ab und zu sprechen wir am Tisch schon darüber, aber grundsätzlich ist die Nachfolgeregelung für uns noch nicht aktuell.

 
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